Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

www.sfc-hall.de

2015

Zweite Segelflug-Bundesliga: SFC schafft nach Spitzenflügen den Klassenerhalt

Oben!

Wenn es brenzlig wird, laufen die Haller Segelflieger zur Bestform auf: Zweitbester  Zweitligist in der letzten Bundesliga-Runde, keiner in Baden-Württemberg ist diesmal schneller. Und in Zahlen? Vom Abstiegs-Rang 24 nonstop nach vorn ins Mittelfeld. Der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) beendet die Zweitliga auf dem 18. Tabellenplatz. Damit steht fest: Der SFC wird auch kommendes Jahr einer der 30 Zweitligisten bleiben. Mit der Option auf den Aufstieg, falls alles weiterhin so glatt läuft wie am Wochenende.

Knüppel nach vorn und mit 200 km/h davon

„Auch wenn’s abgedroschen klingt, aber das Beste kommt zum Schluss“, kommentierte Dirk Windmüller das finale Liga-Wochenende. 720 km rauschte er am Samstag in weniger als sechs Stunden vom niederbayerischen Straubing bis tief in die Schwäbische Alb, Aufwinde bis in Höhen von 2500 Metern geben den Extra-Push für eine Bundesliga-Schnittgeschwindigkeit 122 km/h.

Weiterlesen...
 

Runde 18 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (15./16. August): Klassenerhalt für SFC entscheidet sich dieses Wochenende

Letzter Aufruf für den Wackelkandidaten

Verkehrte Welt im Abstiegskampf: Die Piloten des Segelfliegerclubs Schwäbisch Hall (SFC) kamen in der nun vorletzten Zweitliga-Runde auf Platz sieben und konnten sogar als bester Verein aus Baden-Württemberg den dunklen Regenwolken entkommen.

Doch gebracht hat’s nichts – denn die direkten Abstiegskandidaten, die auf den sicheren Tabellenplätzen unmittelbar vor dem SFC liegen – Berlin, Klix, Reinheim – punkteten bei weit besseren Wetterverhältnissen. In Sachen Klassenerhalt bleibt der SFC weiter Wackelkandidat, mit Tabellen-Rang 24 gehört er noch zu den sieben Absteigern. Zwei Punkte Rückstand gilt es in der allerletzten Bundesliga-Runde aufzuholen.

Technikaussetzer: „Waren heute vielleicht genau die drei Punkte, die uns in der Endrunde fehlen“

Ähnlich finster wie die Wolken, die ein kräftiger Südostwind von der Schwäbischen Alb vor sich hertrieb,  auch die Stimmung bei Markus Schieber: Sein GPS fuhr zu langsam hoch und startete die Aufzeichnung der Flugstrecke erst während des Schleppflugs – anstatt schon auf dem Boden, wie es das Bundesliga-Regelwerk verlangt. „Während des Flugs merkte ich natürlich nicht, dass mir die entscheidenden ersten Minuten fehlten“, sagte Schieber.

Das kennt man vom eigenen Handy: Wird die GPS-Funktion einschaltet, dauert’s erst eine Weile, bis alle Satelliten gefunden werden und die Positionsangabe funktioniert. Dieses Problem hatte Markus Schieber am Samstag: Erst während des Flugzeugschlepps zeichnete das GPS des Mainhardter Segelflugpilots die Streckendaten auf – nur wenige Minuten zu spät, sodass sein 325-Kilometer-Flug nicht gewertet werden konnte. Bitter für den SFC, der sich im Abstiegskampf befindet, denn die fehlenden Punkte könnten den Klassenerhalt verhindern. Die Zweite Segelflug-Bundesliga endet dieses Wochenende. Steigt der SFC ab, muss er 2016 in der sogenannten Qualifikations-Liga fliegen.

Weiterlesen...
 

Runde 17 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (8./9. August): Segelfliegerclub Schwäbisch Hall steht auf der Kippe

Spiel mit dem Abstieg

Der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) macht’s aber auch wieder spannend. Einzige Konstante der bisherigen Zweitliga-Saison ist das ständige Auf und Ab in den Platzierungen.

Waren es vor einer Woche noch der dritte Rundenplatz und in der Tabelle der relativ abstiegssichere Rang 21, so schaffte es der SFC am Wochenende nicht in die Luft – alle Piloten verhindert. Prompt kam auch die Rechnung: Zwei Tabellenplätze runter auf die 24 und ginge die Zweitliga nicht noch zwei Wochenenden lang, wäre es das Aus für den SFC.

Einfacher wird’s mit Sicherheit nicht, denn gleich vier weitere Zweitligisten kämpfen sich derzeit fast punktgleich mit den Hallern aus der Abstiegs-Zone.


 

Runde 16 der 2. Segelflug Bundesliga (1./2. August) und Abschluss Hohenloher Vergleichsfliegen: Spitzenergebnis im Hohenloher Vergleichsfliegen katapultiert den SFC in zweiter Bundesliga nach vorne

Regen, knackiger Wind – und zum Finale auf die Thermik-Rennstrecke

Mit vier Wertungstagen endete am Sonntag das Hohenloher Vergleichsfliegen in Hessental. Die 50. Auflage des Segelflugwettbewerbs sorgte für Überraschungen.

Nicht nur wettertechnisch – fliegerisch alles drin von starkem Wind, sogar Regen und plötzlichem Thermik-Schwund entgegen aller Wetterprognosen. Und dass die Haller, immerhin stellte der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) bei dem Wettbewerb die Hälfte der Teilnehmer, gut abschneiden, war zu erwarten.

Dass aber mit Felix Hüfner, absoluter Neuling im Wettbewerbsfliegen, in der Leistungsklasse siegte, das hätte sich am allerwenigsten der  20-jährige Vellberger selbst ausgemalt: „Klar, du versuchst, an dein Limit zu gehen. Und dir von den richtigen Wettbewerbs-Cracks eine Menge abzuschauen.“

Unter Beobachtung: Anders als bei der Segelflug-Bundesliga wurden beim Hohenloher Vergleichsfliegen die Strecken für alle Piloten genau vorgegeben. Am Sonntag 340 Kilometer für die Leistungsklasse und ein 250 Kilometer-Kurs für die Gemischte Klasse. Hier kreisen zwei der 20 Segelflugzeuge südlich des Einkorns, um genug Höhe für den „Abflug“ zu sammeln: Das überqueren einer imaginären Linie, ab welcher die Zeit dann läuft.

Vermutlich war es genau der richtige Mix aus Wettbewerbsdruck „viel höher als bei der Bundesliga, wo ja jeder seine Flugstrecke frei wählen kann“ und noch nicht die Unverfrorenheit jener ausgebufften Piloten, die sonst für die Deutsche Meisterschaft fliegen: „Einmal führten die besseren Aufwinde haarscharf am Stuttgarter Luftraum vorbei, das war mir zu heiß, das traute ich mich nicht.“

Weiterlesen...
 

Hohenloher Vergleichsfliegen: Strecken über 400 Kilometer

Regen, knackiger Wind und ein Thermik-Loch

Besseres Wetter, weitere Strecken: Nach 292 Kilometern für die Leistungs-  und 187 für die gemischte Klasse am Donnerstag, ging’s am gestrigen Freitag in die Vollen. Streckenplaner Markus Schieber stellte im Briefing die 452 und 330 km langen Aufgaben des dritten Wertungstags vor: „Gut planbar, die Schwäbische Alb verspricht kräftige Aufwinde. Und bevor zum Abend die Abschirmung von Westen anrückt,  seid ihr wieder rechtzeitig aus dem Osten zurück.“

Das Thermik-Loch grassiert

Spielte das Wetter am Donnerstag noch seine Tücken aus – knackiger Wind, vereinzelt sogar Regen und die Landungen erst abends um 20 Uhr – kante die Freitag-Prognose nur eine Richtung: nach oben. Bis zur Schwäbischen Alb jedenfalls. Dann grassierte das Thermik-Loch. Erschwerend kam hinzu: Die besseren Aufwinde gab’s haarscharf nur 30 Meter vom Stuttgarter Luftraum – der für die Segelflieger streng tabu ist – entfernt. Von den Haller Piloten reizten Dietrich Sinn und Felix Hüfner die Möglichkeiten aus. Doch Sinn korrigierte einmal zu spät seinen Kurvenkreis, rutschte zu nah an die grenze der Tabu-Zone und kassierte so viele Strafpunkte, die ihn den Tagessieg kosteten.

Eine simple Rolle Klebeband hilft Felix Hüfner, der momentan in der Leistungsklasse in Führung liegt, noch mehr aus seiner LS 8 herauszukitzeln. Allerdings kein handelsübliches Tape aus dem Baumarkt, sondern strapazierfähig und aus dem Fliegerfachbedarf. Damit klebt der 20-Jährige aus Vellberg vor dem Start an seinem Kunststofflugzeug Fugen und Spalte ab, die sonst für Verwirbelungen sorgen und an der Leistung knabbern.

Die Kollegen nass zu machen ist unter Fliegern verpönt

Somit setzte im Gesamtklassement setzte sich Felix Hüfner nach den nun drei Wertungstagen und Platz 3 am Freitag in der Leistungsklasse an die Spitze.

Für den 20 Jährigen aus Vellberg steht das faire Fliegen im Vordergrund. Sehr ungewöhnlich: Am Donnerstag landete er mitsamt seinem Wasserballast von 100 Litern. Normalerweise lässt man es bei schwächerer Thermik gegen Abend hin ab. „Ich wollte fair fliegen“, erzählte der 20-jährige Vellberger, „wenn ich im Bart gekreist bin, waren immer Flugzeuge unter mir, da ließ ich es natürlich drin.“ Die anderen Kollegen nass zu machen, ist unter Segelfliegern verpönt und zählt zu den schmutzigen Tricks.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 4